

Bis Sommer ’27 ist Rolf Hermann mit Mathias Schenk und ihrer Bühnenshow Die Diplomfeier. Das Protokoll unterwegs. Worum geht’s?
Erleben Sie die verrückteste Diplomfeier aller Zeiten – schonungslos und unverblümt! Dieses Programm bietet haarsträubende Einblicke in den Schul- und Diplomierungsalltag!
Ein Hauswart dokumentiert eine Diplomfeier – Wort für Wort. Er nennt es eine «Ansammlung der Sinnlosigkeit» und tatsächlich wird kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen: Der Schulleiter verheddert sich in leeren Phrasen, ein Gastmusiker singt stoisch über Geburt, Schule und Tod. In einem verzweifelten Versuch, den Ruf der Schule zu retten, werden absurde Berufe wie Cervelat-Diagnostiker*in und Ozonloch-Designer*in aus dem pädagogischen Hut gezaubert. Doch auch das hilft nicht. Leider schafft es nicht einmal Winston Churchill, einer der renommiertesten Schüler, den bizarren Anlass aufzupolieren. Er bleibt ohne Diplom wegen zu vieler unentschuldigter Absenzen.
Das Buch dazu ist im Verlag Der gesunde Menschenversand erschienen. Hier geht’s zur Diplomfeier.
Anfragen für Auftritte bitte per Mail. (Siehe Kontakt)
«Die Lyrik von Rolf Hermann wirkt bezaubernd und regelrecht betörend.»
Felix Münger, Literaturredaktor Radio SRF 2 Kultur
«Ein Gedicht, das eindrücklich beweist, wie klar und doch vielschichtig Lyrik sein kann, wie sehr einem Sprachkunst in Ekstase versetzen kann, wie leidenschaftlich Lyrik beim Schreiben und Lesen Lebenslust erzeugen kann!»
Gallus Frei-Tomic im Literaturblatt
Infos und Bestellungen:
menschenversand.ch/nahaufnahme
Es gibt keine zukünftigen Events.

Mit einem untrüglichen Gespür für die absurden Abgründe unseres Daseins erzählt der Walliser Autor und Performer Rolf Hermann seine haarsträubenden Geschichten, treibt seine aberwitzigen Wortspiele und lässt immer wieder auch kurze Momente überraschender Zärtlichkeit aufblitzen. Uff Wallisärtiitsch und in der hochdeutschen Übersetzung von Ursina Greuel und Rolf Hermann.
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Flüchtiges ZuhauseMit seinem Erzählband blickt Rolf Hermann auf Kindheits- und Jugendjahre in einem Tal zurück, um das himmelhoch die Berge stehen. Mit Wärme und Feingespür entfaltet er die Lebenswelt dreier Generationen im Wandel der Zeit.
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Das Leben ist ein SteilhangMit schelmischem Humor widmet sich Rolf Hermann dem alltäglichen Wahnsinn. Herausgekommen ist ein vielgestaltiges und äusserst vergnügliches Buch: uff Wallisärtiitsch und in der hochdeutschen Übersetzung.
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Kartographie des Schnees
Kurze Chronik einer BruchlandungDas neue Werk handelt von Aufbrüchen und Umwegen, von Blattläusen und Staubmilben, von Hosenträgern, Zündhölzern und Liebesbekenntnissen. Mit spielerischer Leichtigkeit stellt Rolf Hermann Verbindungen her.
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Hommage an das Rückenschwimmen in der Nähe von Chicago und anderswoWas die müden Schritte einer Katze bedeuten, die im Halbschlaf über die Tasten der Schreibmaschine wandert, gibt Einblick in ein Poesieverständnis, in dem fast alles möglich ist.
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Die Gebirgspoeten: Radio AlpinDie Gebirgspoeten werden Radio – live und analog. In ihrem neuen Programm sitzen sie in einem selbstgebauten Radiostudio in der Mittelstation Schindelalp und müssen mangels Ressourcen alles selber machen.
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Die Gebirgspoten: MuffDie Gebirgspoeten verwursten die Mythen und Klischees der ländlichen Schweiz zu einer skurrilen und schwarzhumorigen Schlacke. Für ihre zweite CD «Muff» steigen sie wiederum in alpine Abgründe und fördern Absonderliches zutage.
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Wie ein Schaf in der Wüste: Als James Baldwin die Schweiz besuchte«Meines Wissens hatte kein Neger vor mir dieses kleine Schweizer Dorf betreten.» Das schrieb James Baldwin, als er zwischen 1951 und 1953 das Walliser Bergdorf Leukerbad besuchte. Rolf Hermann und Michael Stauffer begeben sich auf Spurensuche.
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Lydia Eymann – zwei HörspieleLydia Eymann (1901-1972) galt als Langenthaler Original. Zeitlebens lehnte sie sich gegen bestehende Verhältnisse und Ungerechtigkeiten auf. Rolf Hermann und Michael Stauffer haben das Archiv an der Aarwangenstrasse 55 gesichtet und daraus zwei charmante und vergnügliche Hörspiele komponiert.
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Die Gebirgspoeten: LetztbesteigungDie Gebirgspoeten interessieren sich für das Skurrile, Morbide und Alltägliche des dörflichen Zusammenlebens. Daraus entstehen Geschichten und Gedichte mit stotzigen Pointen, kruden Wendungen und schwarzem Humor.
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«Was Rolf Hermann hier auftauchen lässt, ist so gross wie ein kleines Universum, wie eine ganze Lebenswelt.»
«Flüchtiges Zuhause ist ein rührendes Denkmal für eine vergangene Zeit. Die sieben Erzählungen sind aber auch kleine, literarische Perlen, verfasst mit grosser sprachlicher Raffinesse.»
«Unverstellt und schlicht erzählt Hermann von seiner Kindheit und Jugend im Wallis. Wir erkunden mit dem Autor ein Dorf, in dem die Häuser so eng stehen, dass die Kinder von Dach zu Dach laufen. Doch auch diese Welt ist längst nicht mehr heil.»
«Hermann sammelt in dem schmalen Band biografische Ereignisse der Familie wie ein Bouquet bunter Herbstblätter.»
«Der Zeit seine Stimme geben, ist, was der Schriftsteller Rolf Hermann macht. Diese Stimme summt still – und ist gerade deshalb unüberhörbar.»
«Rolf Hermann berichtet in starken Bildern und in präziser, unsentimentaler Sprache von früher und heute.»
«Rolf Hermann hört Gletscher knirschen, blickt in die Giesserei der Alusuisse und in Einkaufszentren. Ein leises, schönes Buch.»
«Hermann erschafft ein liebevolles, poetisches Porträt seiner Familie über drei Generationen hinweg, erzählt von unerfüllten Träumen und veränderten Lebenswelten.»
«Rolf Hermanns erster Erzählband ist zart, poetisch, bildstark.»
«Ein Buch, das durch feine Beobachtungen und eine schöne Sprache beeindruckt.»
«Um der Eintönigkeit des herbstlichen Mittellandes zu entfliehen, bedarf es nicht eines Ausflugs in die Berge. Es reicht bereits, den Buchdeckel von Flüchtiges Zuhause zu öffnen, und schön wähnt man sich in einem Oberwalliser Bergdorf.»
«Ein schönes Buch mit Geschichten über drei Generationen hinweg, mit dem man in dieser schnelllebigen Welt fast die Zeit anhalten kann.»
«Das Wissen um die Vergänglichkeit klingt in Hermanns Geschichten immer an.»
«In Flüchtiges Zuhause blickt Rolf Hermann auf seine Jugendjahre im Oberwallis zurück und entwickelt mit feinem Gespür für Details ein Tableau der Erinnerungen.»
«In Hermann hat das Wallis einen wichtigen literarischen Chronisten gefunden.»
«Hermanns Buch ist Zufluchtsort, wenn einem der Alltag zu öde wird, und besser als manch ein Antidepressivum.»
«Hermanns Mundart ist grandios, kräftig und sonor, das muss man sich selbst laut vorlesen. Dazu sind diese bizarren Texte meist auch sehr komisch.»
«Rolf Hermann brilliert in einem von Vokalen und Diphtongen gesättigten, geradezu ungebärdig-klangmächtigen Walliser Dialekt voller kecker Sprachspielereien und lautmalerischer Virtuosität.»
«Rolf Hermanns lustvoller, leichter und doch so präziser Umgang mit seiner Sprache begeisterte und machte den Abend – neben den Geschichten, die einen ein ums andere Mal erstaunen liessen – zu einem ganz besonderen Erlebnis.»
«Die Kurz- und Kürzesttexte Hermanns eignen sich vorzüglich für Bahn- aber auch Busfahrten, gern auch im Regionalbereich mit mehrmaligem Umsteigen. Ländliche Kauzigkeiten und literarische Fabulierlust schlagen in dieser Kleinprosa gewissermassen Purzelbäume.»
«Steil ist nicht nur die Kulisse von Hermanns Texten, sondern steil sind vor allem auch die Geschichten selber. Oft geht es trotz vermeintlichem Stillstand in rasendem Tempo bergab. Oder bergauf.»
«Wir können uns kaum mehr halten vor Lachen. Famos!»
«Von Tübingen und Paris erzählen diese Sprachgebilde, in sparsamen, exakten, wunderbaren Worten. ‹Kopfüber fallen wir in die Sprache›: Genauso ist es.»
«Rolf Hermann legt mit ‹Kartographie des Schnees› einen interessanten Gedichtband vor, der sich voller Sprachlust der Endlichkeit des Lebens widmet.»
«Die ‹Kartographie des Schnees› spielt mit dem Staunen und Rauschen, mit Zitaten und Einsprengseln, mit der tröstenden Weissheit des Schnees. Wer sich einen Reim drauf machen will, wird mit Geduld und Gespür fündig.»
«Viel Leben und Erleben fand lesbar in den vergangenen vier Jahren statt, das Nachsinnen über die verfließende Zeit, die nicht immer von reinem Schnee gnädig bedeckt wird.»
«Und was natürlich auch bleibt, ist der Schnee. Er reinigt die Luft, und den Blick. ‹Snowmageddon›, diese Flocke lässt Rolf Hermann einmal fallen. Ein leiser, bescheidener Untergang der Welt, der nichr krachend mit Jerichotrompeten aus der Bibel geschüttelt wird, sondern sanft und doch eindringlich aus den Puderdosen von Frau Holle.»
«Fernab des wuchtigen Mainstreams von vertrauten Wörtern, in dem man sich treiben lassen könnte, siedelt sich Rolf Hermanns Sprache an. Das ist gewagt, riskant und aufregend.»
«Als Lyriker spürt Hermann in seinem dritten Gedichtband in freien Rhythmen und syntaktisch kühn gebauten Wortschlössern mit gelassenem Schrecken der Vergänglichkeit nach. Er ist ein Poet, der bewohnbare Gebäude aus Wolken schafft und der weiss: ‹nirgendwo liegt es sich besser / als auf den rändern / einer halbierten walnuss.›»
«Was jetzt noch übrig ist, lebt zwar knapp, aber gewaltig: Aufblitzen der Schönheit im Dunkel. Reduktion at its best.»
«Dichterisch etwas vom Reizvollsten in deutscher Zunge seit langem.»
«Als hintersinniger Sprachkünstler brilliert der Rolf Hermann in seinem zweiten Gedichtband ‹Kurze Chronik einer Bruchlandung›.»
«Bild und Text ergänzen sich bei Hermann aufs Sinnfälligste. Seine Gedichte sind federleicht und doch tiefsinnig, von ausserordentlicher Musikalität und plastischer Kraft.»
«Wer sich für eine naturalistisch-psychedelische (Oxymoron, ist mir bewusst) Poesie abseits von Kitsch, Pathos und Slam begeistern kann, sollte mal den einen oder anderen Blick in Hermanns Bücher werfen.»
«Zwischen Bild- und Wort-Collage ist Rolf Hermann fraglos eine Doppelbegabung. Seine Lyrik gehört zum Aufregendsten, was in der deutschen Sprache gerade zu lesen ist.»
«Ich singe: Ich bin verliebt ins Rückenschwimmen.»
«Die Gedichte sind zwischen 2002 und 2007 entstanden und sind eine Mischung aus Alltagsbeobachtungen und Wunderbarem, scheinbar Unbedeutendem und Bedeutungsvollem.»
«Beim Lesen dieser Gedichte darf gelacht werden, denn voller Schabernack und Fabulierlust mixt Hermann seine Einfälle.»
«Ein Walliser Dichter, in dessen Werk sich das Reale dem Surrealen selbstverständlich anvertraut, weil sie sich in seinen Augen immer auch gegenseitig schöpfen. Aus der Betrachtung des scheinbar Gewöhnlichen entstehen Verse, die sich vom Äußeren ins Innere der Ansichten vorwagen.»
«Rolf Hermann ist Beobachter im Dienste der Wahrnehmungsschärfung.»
«Hermanns Lyrik zeigt, dass Gedichte auch in unserer Zeit ihren Platz haben, besser gesagt, immer haben werden.»
Rolf Hermann, geboren 1973 in Leuk, Kanton Wallis, gilt als einer der vielfältigsten Autoren der Schweiz. Er studierte Anglistik und Germanistik in Bern und Freiburg, Schweiz, sowie in Iowa, USA. Er schreibt Prosa, Lyrik, Hörspiele, Spokenword-Texte und Theaterstücke. Während seines Studiums hütete er sieben Sommer lang Schafe auf dem Simplonpass. Neben seinen zahlreichen Solo-Auftritten, die ihn quer durch Europa sowie nach Asien und in die USA geführt haben, tritt er immer wieder in Kollaborationen mit Künstlerkolleg*innen auf (Matto Kämpf, Nadja Stoller, Mathias Schenk, Oli Hartung u.a.) Von 2007 bis 2022 war Rolf Hermann Mitglied der Mundart-Combo Die Gebirgspoeten. Rolf Hermann ist das Vermitteln von Literatur wichtig. Er unterrichtet literarisches Schreiben als Dozent und ist Mentor am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel sowie Schreibcoach im Rahmen des von Richard Reich und Gerda Wurzenberger geleiteten Projekts Schulhausroman. Sein Schaffen wurde verschiedentlich ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kulturpreis der Stadt Biel (2017) und dem Literaturpreis des Kantons Bern für den Erzählband Flüchtiges Zuhause (2019). Rolf Hermann lebt in Biel/Bienne.
Zahlreiche Auftritte in der Schweiz und darüber hinaus:
Bhutan Echoes Thimphu (Bhutan), Tate Literature Live Mumbai (Indien), Buchmesse Leipzig, Book Fair Vilnius (Lettland), Poetry Days der University of Southern Indiana in Evansville (USA), European Poetry Festival London, Newcastle Poetry Festival (UK), Meridian Czernowitz (Ukraine), Hausacher Leselenz (Ö), Literaturfestival «Erzählzeit ohne Grenzen» (D), Literaturhaus Stuttgart, w:orte Lyrikfestival Innsbruck (Ö), Innsbrucker Prosafestival (Ö), Literaturhaus Niederösterreich, Literaturgesellschaft Wien, Internationales Literaturfestival Leukerbad, Creative Circus Bangalore (Indien), Solothurner Literaturtage, Literarischer Herbst Gstaad, lauschig Winterthur, Salon du Livre Genf, Aprillen Bern, Literaturfest Bern, Internationales Lyrikfestival Basel, Literaturhaus Zürich, Literaturhaus Gottlieben, Literaturhaus Liechtenstein, Literaturhaus Zentralschweiz, Tojo Theater Bern, Le Singe Biel, Kreuzkultur Nidau, Literaare Thun, Goethe-Institut Pune (Indien), Goethe- Institut Delhi (Indien), Die Literarische Biel, Kaufleuten Zürich, Zürich liest, Buchbasel, wortlaut St. Gallen, Zentralschweizer Literaturtage auf der Rigi, Philosophicum Basel, Kleintheater Luzern, Kleine Bieler Büchermesse, Loge Luzern, Café Kairo, Mundartfestival Arosa, Kulturgarage Interlaken, Chäslager Stans, Fondation Rilke Sierre, Zeughauskultur Brig, Matterhorn-Museum Zermatt, Schloss Leuk, Roggenzentrum Erschmatt, Burgerstube Albinen, usw.
Rotpunktverlag
Hohlstrasse 86A
CH-8004 Zürich
Tel. +41 (0)44 405 44 88
info@rotpunktverlag.ch
Matthias Burki
Neuweg 10
CH-6003 Luzern
Tel. +41 (0)41 360 65 05
info@menschenversand.ch