igajanumechligaluege (Buch)
Poetische Schweizerreise in Mund-Arten.
Hg. v. Ursula
Fölmli.
Mit Illustrationen von Schang Hutter.
igajanumechligalose (CD)
Gesammelt und
gelesen von Ursula Fölmli.
Mit Tönen von Balts Nil.
Beide erschienen in Zürich: Limmat Verlag 2007.
[Info zu igajanumechligalose]
Zwei Generationen nach Mani Matter gibt es eine neue,
junge Generation, welche die schweizerdeutschen Dialekte
für die Literatur fruchtbar macht. Jenseits von
Gemüt-lichkeit oder Rückzug ins Landesinnere
ist eine moderne Mundartlyrik entstanden. Diese CD
präsentiert neben den ‹modernen Klassikern›
– Julian Dillier, Ernst Burren,
Eugen Gomringer, Kurt Marti, Franz Hohler u.a. – viel Neues und auch Überraschendes von Beat Sterchi und Christian Müller über Rolf Hermann zu Bernadette Lerjen, und anderen.
Geordnet nach Kantonen ist nicht nur eine poetische
Anthologie entstanden, sondern auch eine Dialekt-Geografie
der Schweiz.
[Auszug]
Zwei Texte von R. Hermann:
Schuppuflächtu
Di Salbi bringt
Nit vill.
Ds Gibiss isch
Schlimmär als därvor.
D Hüt lest schich
In immär gressru Fätza.
Scho lüchtut durch
D Schpiztä va du Fingär
Di unärgeeundi Sunnu.
Züegab
Vill wichtigär als d Schpielig
Isch was därna chunnt.
Ds Fillu vam Schpielchaschtu
Mit frischum Wassär.
Zeitgleich zum Buch erscheint eine Auswahl der Gedichte
auf cd. Gelesen von Ursula Fölmli erklingt das
Deutsch aus Basel und Bern, Zürich und Appenzell,
aus der Ost- wie der Innerschweiz, dem Wallis, Graubünden
samt Walserdeutsch. Zu den Klängen der Sprache
hat Balts Nill Töne beigesteuert.