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Unser Entschluss steht fest.
Dieses Buch wollen wir im Wachzustand schreiben.
Wir schreiben auf zehn.
Bei vier fallen uns die Augen zu.
«Kurze Chronik einer Bruchlandung» handelt von Aufbrüchen und Umwegen, von Blattläusen und Staubmilben, von Hosenträgern, Zündhölzern und Liebesbekenntnissen. Jedes Wort, jede Zeile tastet sich voran, ohne zu ahnen, wo das Ganze enden wird. Mit spielerischer Leichtigkeit stellt Rolf Hermann scheinbar widersprüchliche Verbindungen her, lässt die Wahrnehmungen ausscheren und geht den Schwingungen der Worte nach. Entstanden sind Gedichte, die zwischen Ironie und Melancholie, zwischen Banalem und Schönem, zwischen Komischen und Elegischem osizillieren. Vor allem aber sind es Gedichte, die den Leser immer wieder aufs Neue überraschen und auf lange Zeit begleiten.
«Ein Lyriker, dessen Sprachkraft auch eine erdige ist: Natürliche Wirklichkeit, die ihren Zauber immer dann frisch und neu entfaltet, wenn er aus dem Alltäglichen Bilder einer unverhofften Wahrnehmung des Bekannten schält.»
José F.A. Oliver
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